Deutsche Botschaft unterstützt bei der Bewältigung der Folgen der Überschwemmungen in Nepal

Überschwemmungen 08-2017 Bild vergrößern (© Deutsche Botschaft Kathmandu)

Im August 2017 kam es in Nepal in Folge des Monsuns zu ungewöhnlich starken Regenfällen, welche verheerende Überschwemmungen und Erdrutsche in weiten Teilen des Landes verursachten. Besonders betroffen ist das Terai, die Tiefebene im Süden des Landes. Nach Angaben von UN OCHA (Office of the Coordination of Humanitarian Affairs),  sind 1,7 Millionen Menschen betroffen. Das nepalesische Innenministerium meldet 159 Tote. Ca. 191.000 Häuser wurden beschädigt, 43.000 davon sind komplett zerstört. Da das Terai Nepals landwirtschaftlich wertvollste Region ist, sind durch die Überschwemmungen große Teile der Ernte vernichtet worden.  

Die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland unterstützt Betroffene der Überschwemmungen in den drei Distrikten Banke, Bardiya und Kailali aus Mitteln der Humanitären Hilfe. Durchgeführt werden die Maßnahmen von der Nepal Red Cross Society (NRCS), welche die Verteilung der Hilfsgüter in enger Zusammenarbeit mit den staatliche Koordinierungsstellen, den sog. District Disaster Relief Committees (DDRC), organisiert.  Die Unterstützung umfasst die Bereitstellung von Hygienekits sowie Zeltplanen, Matratzen und Moskitonetzen für die Errichtung von Notunterkünften.

Die Mittel wurden am 01.09.2017 durch die Ständige Vertreterin Frau Jacqueline Groth an den Acting Secretary General der Nepal Red Cross Society, Herrn Hari Prasad Neupane übergeben.