Neue Lagerhalle für den Katastrophenschutz in Rasuwa eröffnet

Einweihung Rasuwa Bild vergrößern (© Deutsche Botschaft Kathmandu)

Am 08. September 2017 haben Frau Hira Devi Poudel, Bezirksleiterin Rasuwas und Herr Florens Benedikt Vogt, Referent für die Entwicklungszusammenarbeit der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Kathmandu gemeinsam eine neue Lagerhalle für den Katastrophenschutz in Rasuwa eröffnet. Die Einrichtung solcher Zentren ist als Reaktion auf das schwere Erdbeben von 2015 zu verstehen, die die bessere Bewältigung zukünftiger Katastrophen zum Ziel hat. So werden in dem Gebäude Waren und Ausrüstung zur Soforthilfe nach einem Erdbeben oder eines Erdrutsches gelagert. Das Gebäude wurde im Rahmen des Nepalesisch-Deutschen Wiederaufbauprogramms durch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) errichtet. Insgesamt umfasst das Programm Hilfsmaßnahmen im Umfang von 30 Millionen Euro.

Rasuwa wurde durch das verheerende Erdbeben im April 2015 stark getroffen. Mehr als 661 Menschen verloren ihr Leben und 9778 Häuser wurden komplett zerstört. Im Rahmen des Wiederaufbauprogramms im Rahmen der Deutschen Entwicklungszusammenarbeit wurde umfassende Soforthilfe geleistet: Unterstützung bei der Errichtung von Unterkünften und Gesundheitsstationen, Ausbau der Infrastruktur, einkommensschaffenden Maßnahmen und Bau eines Krankenhauses. Weiterhin werden Weiterbildungsmaßnahmen durchgeführt und die Kapazitäten der lokalen District Desaster Relief Committees (DDRC) gestärkt.

Durch die Errichtung der Lagerhalle ist die Region nun besser auf zukünftige Katastrophen vorbereitet und Soforthilfe kann schneller und umfassender geleistet werden als zuvor.